Zeichnung: Konservierungswissen in der ETH

Wandzeichnung, Bleistift, Farbstift, Acryl, ETH Hönggerberg, Zürich, 2006/07, mit Tina Good
In Ergänzung zur ersten Wort-/Schriftarbeit „Nichtwissen“ haben wir kürzlich als Folgearbeit „Konservierungswissen“ abgeschlossen, ebenfalls für den Lehrstuhl Denkmalpflege an der ETH Hönggerberg in Zürich. „Konservierungswissen“ haben wir, anders als „Nichtwissen“, direkt auf der Wand entwickelt und ausgeführt. Es gab keinerlei Vorentwurf und Entwurf, alle Entwurfsfragen
wurden direkt auf der Wand geklärt. Das erschien uns das angemessene Verfahren: die Wand als grosses Zeichenpapier aufzufassen, auf dem in fortschreitender Verdichtung schichtweise alle Bezüge der Bildelemente untereinander und ihr Verhältnis zur Architektur untersucht wurden. Die grosse Zeichnung ist das Ergebnis dieser Untersuchung ständiger Verschiebungen der Bild-elemente, eine Art funktionaler Verdichtung; so entstehen die Entwurfsskizzen des Architekten, als Spur seiner Denkbewegungen, die irgendwann abbrechen. Unsere Denk- und Zeichenbewegungen
kamen aus den Gegebenheiten, entsprechend sollte der Betrachter sich der Sache in Bewegung nähern.Die Arbeit kann im Bereich HIL D 33/34 (Kompetenzverbund Konservierungswissen, IDB), neben der Treppe im Foyer besichtigt werden. Sie ist ca. 4.05 x 23m gross, mit Bleistift, Farbstift und Acryl gezeichnet, inhaltlich folgt sie einer Konzeption von Frau Prof. Hassler.


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