5.10.06

Malerei: Schule in Olsberg


aus: Bauwelt 25/2000



Der Entwurf, mit dem der eingeladene Wettbewerb gewonnen worden war, veränderte sich unter den fadenscheinigen diskursiven Bedingungen zusehends: er wurde von, wie immer sich verbergenden Interessen so zerredet, dass der Autor sich während der Arbeit, die derartig diskursiv begleitet wurde, fragte, was er nun damit zu tun hätte. Der Entwurf war auf die soziale Komplexität seines Gegenstandes eingegangen, die sich während der Arbeit als entropische Bedingungen herausstellten. Und während einem alles entgleitet, versucht man im Widerspruch das Beste draus zu machen, man reagiert mit Improvisation und sprachlichen Legitimationen, um sich in der "Bauwelt" sagen zu lassen, man habe eine fatale Vorliebe für merkwürdige Farbqualitäten.